Paulo Morello (Gitarre), Bruno Müller (Gitarre), Simon Oslender (Hammondorgel), Hendrik Smock (Schlagzeug)

Paulo Morello gilt als einer der interessantesten Jazzgitarristen Europas. Dies zeigt sich an seinen erfolgreichen internationalen Projekten mit dem Trompeten-Star Randy Brecker, der Bossa Nova Legende Leny Andrade und der Night Of Jazz Guitars mit dem späten Larry Coryell. Mit ihnen gastierte Morello auf den bedeutendsten europäischen und südamerikanischen Festivals. Darüber hinaus arbeitete er mit Jimmy Smith, Bob Mintzer, Paul Kuhn, Billy Cobham, Airto Moreira, Philip Catherine und Pat Martino zusammen. Morello lehrt als Professor für Jazzgitarre am Jazz Institut Berlin.

Bruno Müller ist als geborener Kölner eine feste Größe in der deutschen und europäischen Jazzszene. Mit vielen hochkarätigen Künstlern ist er seit vielen Jahren als Sideman, stilistisch unglaublich vielseitig unterwegs. Till Brönner, Mezzoforte, Jeff Cascaro, Max Mutzke, um nur einige zu nennen. Auch Müller unterrichtet Jazzgitarre, allerdings an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln.

Für diesen Abend haben sich die beiden Ausnahmegitarristen zum ersten Mal zusammen getan und zelebrieren mit der fantastischen Rhythmsection: Simon Oslender an der Hammond Orgel und Hendrik Smock am Schlagzeug ihre Freude am swingenden und immer groovenden Gitarrenjazz

Joscho Stephan (Sologitarre), Sven Jungbeck (Rhythmusgitarre), Volker Kamp (Kontrabass)

Wie kein anderer prägt Joscho Stephan mit seinem Spiel den modernen Gypsy Swing: Durch seinen authentischen Ton, mit harmonischer Raffinesse und rhythmischem Gespür, vor allem aber mit atemberaubender Solotechnik hat sich Stephan in der internationalen Gitarrenszene einen herausragenden Ruf erspielt. Er versteht es wie kein Zweiter, aus der Vielzahl aktueller Gypsy Swing Adaptionen heraus zu ragen, indem er neben den vielen Interpretationen der bekannten Klassiker des Genres den Gypsy Swing mit Latin, Klassik und Rock liiert. Hier zeigt sich Stephans Stärke als kreativer Visionär. Und das begeistert das junge und alte Konzertpublikum gleichermaßen. Joscho ́s Youtube Version von „Hey Joe“ hat mittlerweile die 2 Millionen Marke geknackt. Sein Debüt „Swinging Strings“ wurde 1999 vom amerikanischen Fachmagazin „Guitar Player“ zur CD des Monats gekürt. Das renommierte „Acoustic Guitar Magazine“ feierte Joscho Stephan 2004 als Garanten für die Zukunft der Gypsy Jazzgitarre. Für die CD „Guitar Heroes“ konnte er 2015 Gitarrengrößen wie Bireli Lagrène, Stochelo Rosenberg und Tommy Emmanuel als Gäste gewinnen. Insgesamt 4 von Joscho ́s Alben wurden für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert. Die aktuelle Trio Produktion „Paris – Berlin“ (2018) wurde als Direct to Disc Schallplattenproduktion in den Hansa Studios Berlin aufgenommen, wo u.a. viele Aufnahmen von David Bowie entstanden sind. Auf der aktuellen Produktion von Daniel Hope „America“ ist Joscho Stephan als Gast zu hören. Musikergrößen wie Paquito D’Rivera, James Carter, Charlie Mariano und Grady Tate zeigten sich nach gemeinsamen Auftritten begeistert. Auf dem australischen Kontinent war Joscho Stephan mit Martin Taylor und Tommy Emmanuel auf Konzertreise. Mit seinen eigenen Ensembles hat er auf vielen bedeutenden Festivals in ganz Europa gespielt. Auch in den USA konnte er mit Konzerten u.a. in Nashville, Chicago, San Francisco, Detroit oder im legendären Jazzclub Birdland und dem Lincoln Center in New York begeistern.

Klara Schwabe (voc), Till Marschewski (trb), Marcus Demel (p), Dominik Meyer (b), Sarah Mysegaes (dr)

Ein Konzert aus der Reihe »Young Talents«

Cole Porter (1891-1964) zählt zu den einflussreichsten Komponisten und Textern des Great American Song Books. Mit erfolgreichen Broadway-Musicals wie ‚Anything Goes‘, ‚Gay Divorce‘ oder ‚Kiss me Kate‘ machte sich Cole Porter mit Beginn der 30er Jahre einen Namen. Songs wie ‚Night and Day‘, ‚You’d be so nice to come home to‘, ‚Anything goes‘ oder ‚Love for Sale‘ wurden zu Klassikern der Jazz-Literatur und wurden bis heute unzählige Male gespielt. Berühmte Cover von Frank Sinatra, Louis Armstrong oder Ella Fitzgerald sind heute weitaus bekannter als die Originalversionen.  Im Wintersemester 2021/22 haben Studierende der HfK Bremen, unter der Leitung von Markus Schieferdecker, ein Programm mit Stücken von Cole Porter erarbeitet und freuen sich dieses nun präsentieren zu dürfen.

Tamir Hendelman, piano (US), Alex Frank, bass (US), Germain Cornet, drums (FR)

Pianist, composer and arranger Tamir Hendelman is known for his imaginative and sensitive playing and arranging on his own trio recordings and those of the Jeff Hamilton Trio and the Clayton-Hamilton Jazz Orchestra since 2000-2001, as well as his work with Natalie Cole, Barbra Streisand and Roberta Gambarini, Graham Dechter, Richard Galliano and Claudio Roditi.  As a youth, he moved from Tel Aviv to Los Angeles, winning Yamaha’s national keyboard competition, performing in Japan and the Kennedy Center, attending Tanglewood in 1998 and receiving a Bachelor of Music Composition from the Eastman School of Music in 1993. His interest  in the intersection of jazz and classical music was nourished by early study with pianist/composers including Clare Fischer and Billy Childs.  When Tamir Hendelman premiered John Clayton’s version of Oscar Peterson’s Canadiana Suite in 2001, Mr. Peterson wrote: “It was a satisfying but strange feeling… to hear a new young voice make some exhilarating and thoughtful solos in the spaces I used to occupy in those pieces…” Tamir Hendelman has performed with the Winston-Salem Symphony, Arizona MusicFest and Pittsburgh Symphony Orchestras, and recently was one of several UCLA composers to be commissioned for pianist Inna Faliks’ Reimagine Project. He has been on the faculty of UCLA’s Herb Alpert School of Music since 2005 and given numerous workshops in universities and music programs in the US and abroad.  His latest CD, Destinations reached #1 in the US jazz charts. The album takes listeners along on a voyage of musical discovery, from originals to Jobim, Keith Jarrett and Maurice Ravel. Recent recordings include Graham Dechter’s Minor Influence and Jeff Hamilton Trio’s Catch Me If You Can

Marcus Bartelt (Baritonsaxophon), Martin Sasse (Piano), Martin Gjakonovski (Bass), Joost van Schaik (Drums)

CD Präsentation „At Ease“

Marcus Bartelt gilt bei vielen Kollegen und Fans schon lange als einer der herausragenden Jazz-Solisten am Baritonsaxophon in Europa. Für seine neue CD „At Ease“ auf dem Kölner Label JazzJazz Records hat er eine absolute Traumbesetzung um sich geschart. In seinen Kompositionen und Arrangements für dieses Quartett zeigt sich die ganze Vielseitigkeit von Bartelt und seinen Bandkollegen, die Musik klingt zeitlos modern und zugleich tief im klassischen Jazz-Idiom verwurzelt, das die vier Musiker so virtuos beherrschen. Marcus Bartelt kann auf eine oft langjährige und andauernde Zusammenarbeit mit so unterschiedlichen Künstlern und Bands wie De-Phazz, den Lionel Hampton All Stars, Bob Brookmeyers New Art Orchestra, Michel Herr’s Life Lines, Chili Gonzales oder der Paul Kuhn Big Band verweisen. Zudem war er 2002 Initiator und Gründer des Cologne Contemporary Jazz Orchestra, das auch nach nunmehr 20 Jahren ungebrochen aktiv ist, natürlich mit ihm selbst am tiefen Holz.

Burkhard Beins (percussion), Mazen Kerbaj (trumpet), Michael Vorfeld (percussion)

Seit seiner Gründung in 2015 konnte sich das Berliner Trio Sawt Out als bedeutendes Improvisationsensemble profilieren. Mit ihrer ungewöhnlichen akustischen Instrumentierung aus Trompete und zweimal Perkussion erschaffen die drei Herren eine schillernde Klangwelt, reich an überraschenden Details und von präziser musikalischer Interaktion.

Matthew Halpin (Tenorsaxophon, Flöte), Andreas Schickentanz (Posaune, electronics, Komposition), Johannes Behr (Gitarre), Lars Duppler (Piano, fender rhodes), Volker Heinze (Bass), Silvio Morger (Schlagzeug)

Episodes beschreibt einige künstlerische Schwerpunkte und Haltestellen von Andreas Schickentanz der letzten Jahre, aber auch ganz neues Material, das aus der Zusammenstellung der Band und dem Nahen der Aufnahmetermine resultierte. Das alles wird zum Leben erweckt von etablierten Musikern der hiesigen Szene, mit denen er in verschiedenen Konstellationen immer wieder aufeinandertrifft.

Jörg Achim Keller (Drums & Arrangements), Heinz Dieter Sauerborn (,Alto Sax 1), Paul Heller (Tenor Sax 2), Andi Maile (Tenor Sax 3), Wim Both (Trp 1), Ruud Breuls (Trp 2), Günter Bollmann (Trb 1), Uli Plettendorff (Trb 2), Jürgen Neudert (Tenorhorn), Richard Hellenthal (Tuba), Ingo Senst (Bass), Martin Sasse (Piano)

DREAMBAND!“ – mit diesem Wort beschrieb er vor 2 Jahren die handverlesene Besetzung seiner KING GEORG 12 vor der Premiere – bevor dann die Pandemie diesem spannenden Projekt nach nur einem Auftritt ein jähes Ende bereitete. Nun wird die Konzertreihe  endlich wieder aufgenommen, beginnend am Mittwoch, 21.9.2022. Der Arrangeur und langjährige Chefdirigent der Big Bands des hr und NDR wird für die monatlichen Konzerte der Band regelmäßig neue Musik schreiben, die immer am dritten Mittwoch eines Monats von diesem All-Star-Ensemble des deutschen Big Band Jazz uraufgeführt wird. Originalkompositionen und Bearbeitungen von Standards, die Platz für die hervorragenden Solisten des Ensembles lassen, in denen sich die swingende Rhythmusgruppe frei entfalten kann und in deren Ensemblesound sich die Energie einer Big Band mit der Flexibilität einer Combo, die Schärfe der heißesten Bands mit der samtigen Geschmeidigkeit der coolsten verbindet. „A new sound is born!

 

Cologne Jazz Supporters Kompositionswettbewerb

János Löber (Trompete, Flügelhorn ), Leon Hatori (Klavier), Nico Klöffer (Bass), Simon Bräumer (Schlagzeug)

János Löber war vor seinem Umzug nach Köln in der Hamburger Jazzszene aktiv und spielte mit verschiedenen Besetzungen, wie dem BuJazzO, zahlreiche Konzerte in Deutschland und im Ausland. Nach seiner ersten Album-Veröffentlichung mit seinem Sextett „Cherry Blossom“ war es ihm ein Anliegen, Musik für eine kleinere Besetzung zu schreiben, um mehr neue Gestaltungsspielräume beim Improvisieren und mehr Intimität im Ensemblespiel zu erlangen. Das János Löber Quartett entstand Anfang 2021 ursprünglich als „Working-Band“. Die Zeit des Lockdowns nutze das Ensemble, um gemeinsame musikalische Wege zu ergründen. Die intensive Arbeit an den Kompositionen der Bandmitglieder münden in einer Albumaufnahme in den LOFT Studios im Frühjahr diesen Jahres. Das Ergebnis dieser Arbeit ist am 20.09. im Konzertformat im King Georg zu erleben.

Jonas Vogelsang (guit), Constantin Krahmer (keys), Stefan Rey (bass), Alex Bernath (drums)

Die vier Jungs von RADIUS wissen, wie man Groove schreibt. Beim Synchronschwimmen den Durchbruch verpasst, zieht es sie jetzt mit Badehose und Handtuch auf die Bühne. In der Pflicht werden verschiedenste Kombinationen aus Backbeat und funky Basslines präsentiert, die direkt in die Hüftregion gehen. Sobald aber in der Kür die Twang-Gitarre und die Keys ineinandergreifen, weiß man nicht mehr, ob man tanzen oder weinen soll. In gelb-schwarzen Teamfarben bittet RADIUS zur Tour de Groove.