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Albrecht Schraders erstes in kompletter Eigenregie produziertes Album “Soft” fasziniert nicht nur mit einem eindrucksvoll breiten Sound- und Genre-Spektrum, in der die kompositorische Handschrift Schraders immer erkennbar bleibt, sondern auch mit Texten, die so konkret wirken wie selten zuvor: “Als ich noch jung war / Ging es mir seltsam.” Eine Zeile aus “So weird, so gut”, der schon bald inoffiziellen Hymne aller Seltsamen. Von dort führt das Album über die heiter-melancholische Familienaufstellung “Für dich bleibe ich ein Mann” und das kryptisch erhabene “Kaktus und Büste” bis hin zum so hypnotischen wie – angesichts der aktuellen Verwerfungen beim Kurznachrichtendienst Twitter – fast schon grell gegenwärtigen Closer “Hey Adapter” (“Wo ist die Verbindung / Gib mir die Verbindung”).  Mit “Soft” gelingt Albrecht Schrader ein Album von nicht nur inhaltlicher sondern gerade auch musikalischer Vielfältigkeit, das hierzulande seinesgleichen suchen dürfte. Es schließt
selbstbewusst an die Tradition von Popmusik an, die sich schon immer um die Fusion von komplexer und bis ins Detail präzise auskomponierter Musik mit gleichzeitig vorzeigbarer Catchiness und Pop Appeal (Du wunderst dich über den Zeitpunkt, Cardigan of Love) gekümmert hat. Und es wirkt so, als hätte Schrader den Faden, der 2015 mit der ersten Single
“Leben in der Großstadt” begann, mit seinem kommenden Album “Soft” im Jahr 2023 nun endlich entrollt.

Die Tour wird von ByteFM präsentiert

Pierre Bastien ist ein französischer Gentleman, der seine eigenen Maschinen baut, und zwischen Musik und bildender Kunst agiert. Er  wurde von The Guardian als „verrückter Musikwissenschaftler mit einer prominenten Anhängerschaft“ bezeichnet und arbeitete bereits mit  Filmemacher Pierrick Sorin, Modedesigner Issey Miyake, Sänger und Komponist Robert Wyatt und Aphex Twin (der drei seiner Alben auf seinem Label Rephlex veröffentlichte) um nur einige zu nennen. Bastien ist einer der einflussreichsten experimentellen Musiker auf diesem Gebiet. 1986 gründete er sein eigenes Ein-Mann-Orchester Mecanium und nahm seitdem über 20 Platten auf.



Mikhail Churilov (Gitarre), Jerry Lu (Klavier), Caris Hermes (Kontrabass), Niklas Walter (Drums)

Mikhail Churilov wuchs in Nowosibirsk auf und lebt seit einigen Jahren in Deutschland. Er beendet gerade sein Studium an der Folkwang Universität der Künste in Essen und arbeitet daran, mehrere seiner Projekte der Öffentlichkeit vorzustellen. Eines dieser Projekte ist der Re-launch eines ursprünglich 2016 gegründeten Jazz-Quartetts. Die Band wird einen gut aufbereiteten Mix aus Jazz-Standards aus dem Great American Songbook, Modal-Stücken aus den 60er Jahren und eigenen Kompositionen vorstellen.



Maxi Valdes (Gitarre), Felix Seefluth (Drums), Leon Richenhagen (Hammond)

Ein Konzert aus der Reihe »Young Talents«

Das Maxi Valdés Hammond Trio gibt sich voll und ganz dem Flow des Hard-Bop und improvisierter Groovemusik hin. Zusätzlich zu Arrangements von Thelonious Monk, Michael Becker, John Scofield oder Joe Henderson, spielt das Trio eigens komponierte Stücke. Ihren improvisatorischen Umgang mit Grooves macht den besonderen Stil und Sound dieses Trios aus.



Die King Georg Big Band

Jörg Achim Keller (Schlagzeug & Arrangements),  Heinz Dieter Sauerborn (Alto Sax 1), Paul Heller (Tenor Sax 2), Stefan Weber (Tenor Sax 3),  Wim Both (Trompete 1),  Ruud Breuls (Trompete 2), Günter Bollmann (Posaune 1), Uli Plettendorff (Posaune 2),  Jürgen Neudert (Tenorhorn), Richard Hellenthal (Tuba),  Henning Gailing (Bass), Billy Test (Piano)

»DREAMBAND!« – mit diesem Wort beschrieb er vor 2 Jahren die handverlesene Besetzung seiner KING GEORG 12 vor der Premiere – bevor dann die Pandemie diesem spannenden Projekt nach nur einem Auftritt ein jähes Ende bereitete. Nun wird die Konzertreihe  endlich wieder aufgenommen. Der Arrangeur und langjährige Chefdirigent der Big Bands des hr und NDR wird für die monatlichen Konzerte der Band regelmäßig neue Musik schreiben, die immer am dritten Mittwoch eines Monats von diesem All-Star-Ensemble des deutschen Big Band Jazz uraufgeführt wird. Originalkompositionen und Bearbeitungen von Standards, die Platz für die hervorragenden Solisten des Ensembles lassen, in denen sich die swingende Rhythmusgruppe frei entfalten kann und in deren Ensemblesound sich die Energie einer Big Band mit der Flexibilität einer Combo, die Schärfe der heißesten Bands mit der samtigen Geschmeidigkeit der coolsten verbindet. „A new sound is born!

Jesse Davis (Saxofon), Oliver Kent (Piano), Martin Zenker (Bass) Kim Minchan (Schlagzeug)

The Jesse Davis Quartet war in den letzten Jahren auf Tourneen und Engagements in ganz Europa (einschließlich einer Woche in der Schweiz letztes Jahr) und bei einem längeren Aufenthalt in Südkorea mit Workshops und Konzerten. Kürzlich nahmen die Musiker im koreanischen Fernsehen ein Album »Live at EBS« auf, das noch in diesem Jahr veröffentlicht werden soll. Das Quartett ist Vorreiter des Mainstream- und Post-Bop-Jazz – mit einer treibenden, swingenden Energie, wie man sie selten auf der Welt findet.

 

Neben seiner bildhauerischen Arbeit ist Camillo Grewe auch als Musiker in unterschiedliche musikalische und performative Projekte involviert. So ist er seit 2011 Teil der Band FRAGIL, die dieses Jahr ihr zweites Album „Hallo Ich“ veröffentlicht haben, war von 2011-2015 zusammen mit Nora Hansen Teil des Musik-Performance Projekts „Chiqueria-Düsseldorf“ und hat 2016 die Musik für die experimentelle Oper „Cupid and the animals“ von Agnes Scherer komponiert, die in der Galerie tramps in London (2017), im Museum Ludwig Köln (2017) und in der Brooklyn Academy of Music (BAM) in New York (2018) aufgeführt wurde.

Judy Carmichael (Piano, Gesang), Sam Dunn (Gitarre)

Die für einen Grammy nominierte Pianistin und Sängerin Judy Carmichael ist eine der weltweit führenden Interpret:innen des Stride- und Swing-Pianos. Count Basie gab ihr den Spitznamen »Stride« und würdigte damit die Souveränität, mit der sie diesen technisch und physisch anspruchsvollen Jazz-Pianostil spielt. Judys Gesangsdebüt auf ihrer CD »Come and Get It« zeigt, dass sie alles singt, von Peggy Lee-inspirierten Standards bis hin zu humorvollen Interpretationen von Fats Waller-Titeln. Es folgte ihre erste reine Gesangs-CD »I Love Being Here With You«, die auch ihre erste mit einem anderen Pianisten ist, in diesem Fall dem großartigen Mike Renzi (der Musikdirektor von Mel, Tormé. Tony Bennett, Peggy Lee und Sesamstraße) mit Harry Allen am Saxophon und Jay Leonhart am Bass.

 

 

Judy Carmichael (Piano, Gesang), Sam Dunn (Gitarre)

Die für einen Grammy nominierte Pianistin und Sängerin Judy Carmichael ist eine der weltweit führenden Interpret:innen des Stride- und Swing-Pianos. Count Basie gab ihr den Spitznamen »Stride« und würdigte damit die Souveränität, mit der sie diesen technisch und physisch anspruchsvollen Jazz-Pianostil spielt. Judys Gesangsdebüt auf ihrer CD »Come and Get It« zeigt, dass sie alles singt, von Peggy Lee-inspirierten Standards bis hin zu humorvollen Interpretationen von Fats Waller-Titeln. Es folgte ihre erste reine Gesangs-CD »I Love Being Here With You«, die auch ihre erste mit einem anderen Pianisten ist, in diesem Fall dem großartigen Mike Renzi (der Musikdirektor von Mel, Tormé. Tony Bennett, Peggy Lee und Sesamstraße) mit Harry Allen am Saxophon und Jay Leonhart am Bass.

 

 

Jerry Lu (Piano), Caris Hermes (Bass), Niklas Walter (Schlagzeug), Andy Haderer (Trompete) & Gäste

Monatliche Jam-Session unter der Leitung von WDR-Big-Band-Trompeter Andy Haderer.