Samuel Gestrich (Piano)

Ein Konzert aus der Reihe »Young Talents«

Samuel Gestrich (geb. 1996 in St. Petersburg) ist ein deutscher Jazz-Pianist, Keyboarder und Komponist und wuchs in Berlin auf. Bereits mit fünf Jahren erhielt er klassischen Geigen- und später auch Klavierunterricht. Momentan studiert er bei Florian Weber, Thomas Rückert und Pablo Held an der Hochschule Osnabrück. Die Einflüsse in seiner Musik kommen aus verschiedenen Richtungen, wodurch Gestrich auch in genreübergreifenden Projekten beteiligt ist. Sein Hauptprojekt ist zur Zeit die Indie Band HYMMJ, mit der er bereits europaweit auf Tour gereist ist und an mehreren Studio und TV Produktionen beteiligt war. In den von ihm mitbegründeten „Grand Hotel Sessions“ in Osnabrück spielte er mit Frederik Köster, Anne Hartkamp, Romy Camerun, Sebastian Gramss, Frank Wingold, Volker Winck, Tamara Lukasheva u.v.m.. In seinem Solo Konzert wird er eigene Kompositionen sowie eine Auswahl seiner Lieblingsstücke spielen.

Piero Odorici (Saxofon), Martin Sasse (Piano), Mini Schulz  (Bass), Bernd Reiter (Schlagzeug)

Steve Grossman war eine der ganz großen Saxophonikonen des Jazz, er wurde 1951 in New York geboren, trat bereits im Alter von 16 Jahren mit Elvin Jones auf und folgte 1969 Wayne Shorter in der Fusionband von Miles Davis nach. Mit der Band von Elvin Jones nahm Grossman unter anderem das legendäre Album „Live At The Lighthouse“ auf, in seinen fast vierzig Jahren als aktiver Musiker hat er sowohl im Studio als auch live mit vielen der wichtigsten Jazz Musiker zusammengearbeitet, u. a. mit Chet Baker, Kenny Dorham, Lee Morgan, Paul Chambers, Jimmy Garrison und Dizzy Gillespie. Seit den späten 1980er Jahren lebte Grossman in Europa (Frankreich und Italien), sein absoluter Lieblingsschüler war Piero Odorici aus Bologna, der selbst eine außergewöhnliche Karriere an der Seite von Jazzgiganten wie Cedar Walton machte. Pianist Martin Sasse war selbst mehrmals mit Steve Grossman in Deutschland auf Tournee und hat mit ihm auch eine CD produziert, Schlagzeuger Bernd Reiter durfte 2011 mit Steve am Inntöne-Jazzfestival auftreten, das Konzert wurde auch vom WDR für eine Radioproduktion aufgezeichnet. Steve Grossman verstarb am 13. August 2020 in New York, dieses Quartett widmet sich mit viel Respekt und Hochachtung seinem musikalischen Erbe und bringt mitreißend energetische und swingende Musik in seinem Sinne auf die Bühne, einfach »Jazz at its Best«!!!

Henning Neidhardt (Piano/Synthesizer), Duy Luong (Bass), Karl-F. Degenhardt (Drums/ Sensory Percussion)

Ein Konzert aus der Reihe »First Steps Together«

Das Henning Neidhardt Trio bewegt sich zwischen Modern Jazz und experimentellen Klängen. In den Kompositionen, die Neidhardt speziell für dieses Trio schreibt, verarbeitet er Einflüsse aus der Jazztradition, modernen Komponisten wie dem Dänen Jakob Bro sowie Synthesizer-basierten Klanglandschaften. Henning Neidhardt, Duy Luong und Karl-F. Degenhardt lernten sich während ihres Jazz Studiums an der Folkwang Universität der Künste kennen.

Juliana Da Silva (Gesang), Henrique Gomide (Piano), André de Cayres (Bass), Pablo Sáez (Schlagzeug)

Juliana Da Silva aber ist eine Meisterin der vokalen Nuancierung, bei der jedes Wort eine eigene Tonalität zu finden scheint, jeder Laut der überaus variablen portugiesischen Sprache sich mit einem angemessenen melodisch-rhythmischen Motiv und einer subtilen Klangfarbe verbindet. Auch das ist eine Qualität ihrer differenzierten Ausdruckskunst: dass man auch ohne die Liedtexte im Detail zu verstehen immer zu wissen meint, worum es geht. Darin ist sie, den großen Jazzinstrumentalisten gleich, eine wirkliche Geschichtenerzählerin. Sie ist es schon mit ihrer charmant-lässigen Moderation auf drei Sprachen – Portugiesisch, Englisch, Deutsch – zu den ungewöhnlichen Songs mit ihren raffinierten Metren und ihrem wunderbar schlingernden Melos. Und sie ist es noch mehr durch das sängerische Einlösen der Vorgeschichten zu den passionierten Liedern. Das aber gelingt ihr nicht nur durch ihre wandlungsfähigen Stimmbänder. Ihre sprechende Mimik, ihre Gestik und ihre Haltung sind ein Teil ihres Vortrags: musikalische Ganzkörpersinnlichkeit.«

Johan Hörlén (Saxofon), Martin Sasse (Piano), John Goldsby (Bass) im Trio

Zum ersten Mal treffen diese exzellenten Musiker in dieser Form aufeinander. Die beiden WDR – Big Band Musiker und der künstlerische Leiter unseres Clubs interpretieren Cole Porter Klassiker wie „Just one of those things“ und „Love for sale“.

Das Publikum darf sich auf große Improvisationskunst und einen hohen Swing-Faktor freuen.

Sebastian Gahler (Piano) Nico Brandenburg (Bass), Ralf Gessler (Schlagzeug)

Das Sebastian Gahler Trio steht für modernen Triojazz, die Stücke sind Eigenkompositionen des Bandleaders. Singbare, eingängige Melodien schweben über allen Titeln und lassen deren komplexen Harmonien und sehr abwechslungsreichen, teils äußerst vertrackten Rhythmen fast vergessen. Die Stücke muten lyrisch, manchmal fast melancholisch an, immer überstrahlt von Gahlers sehr eigenem Pianoklang. Gahlers Debüt »Meditation« erschien Anfang 2009 in der Reihe »Jazz thing Next Generation« (Double Moon). Auch John Taylor, international gefeierter Jazzpianist und Gahlers ehemaliger Lehrer an der Hochschule für Musik in Köln, hat für »Meditation« nur Lobeshymnen übrig: »This is a skilful and impressive debut.« Sicher ist: Vom Sebastian Gahler Trio wird man noch einiges hören.

Denis Gäbel (Saxofon), Sebastian Sternal (Piano), Martin Gjakonovski (Kontrabass), Silvio Morger (Schlagzeug)

»Es war eine Demonstration dessen, welche musikalische Kraft und Vielfalt Jazz ein gutes Jahrhundert nach der ersten verbürgten Dokumentation auf Schallplatte erreicht hat. Es ist schwierig, Gäbels Musik zu beschreiben. Seinen Kompositionen kommt man nicht näher, wenn man sich auf die Suche nach einer einfachen, griffigen Melodie macht. Stattdessen findet man sich in ausufernden Klanggebilden wieder, die sich vor allem rhythmisch entwickeln und mit großartigen Improvisation zum Leben erweckt werden.« — Klaus Greif, Konzertrezension (Merkur) 2018

Elmar Braß (Piano), Claus Cordemann (Altsaxophon) im Duo

Der Zugang zur Jazztradition und musikalischen Sprache des HardBop verbindet den Pianisten Elmar Braß mit dem Altsaxofonisten Claus Cordemann. Claus Cordemann ist einer der renommiertesten Musiker der Hannoverschen Jazzszene. In seiner 30-jährigen Karriere arbeitete er in verschiedensten Ensembles, darüber hinaus ist er festes Mitglied der Hannover BigBand. Der Pianist Elmar Braß spielte mit Musikern wie Tony Lakatos , Peter Bernstein oder Ed Kröger. Mit dem Elmar Braß Trio nahm er mehrere Alben für das japanische Jazzlabel Atelier Sawano auf. Ausgewählte Kompositionen des Great American Songbooks von Duke Ellington oder Cole Porter, der HardBop- Ära oder auch Eigenkompositionen stehen auf dem Programm. Spielfreude, hohe spielerische Intensität verbunden mit der virtuosen Beherrschung des jeweiligen Instruments versprechen einen spannenden Konzertabend!

Claus Raible (Piano), Giorgos Antoniou (Bass), Xaver Hellmeier (Schlagzeug)

Er ist fest in der afroamerikanischen Tradition verankert, zu seinen Leitsternen gehören Bud Powell und Thelonious Monk, seine Musik ist Bop, pur und ungefiltert. Bop ist der Ausdruck seines swingenden Selbst. Raible lebt ihn, spricht ihn mit der Authentizität des Muttersprachlers, der Intensität eines Besessenen, der Souveränität des Insiders und der Originalität dessen, der längst mit stilistischen Elementen seiner Vorgänger seine eigene Ausdrucksform geschmiedet hat.“

Hansjörg Fink (Posaune), Gero Körner (Piano) im Duo

In ihrem gemeinsamen Programm können Hansjörg Fink und Gero Körner ihr breites stilistisches Spektrum voll ausspielen. Die kammermusikalische Anlage der Duo-Besetzung gibt beiden Instrumentalisten zahlreiche Möglichkeiten, unterschiedlichste Stilistik auf höchstem musikalischen Niveau vielfältig und kreativ zu interpretieren. Eigene Bearbeitungen von Jazz-Standards oder Popsongs, Filmmusikthemen, aber auch progressive Jazz- oder klassische Kompositionen sind die Themen ihrer musikalischen Diskussion. Im Mittelpunkt steht immer die Kommunikation – die Kunst des Duo-Spiels. Und diese Kunst ist, unabhängig von jedem Stil, vor allem eine Frage des Zuhörens, des aufeinander Eingehens. Fink und Körner, die seit Jahren in unterschiedlichen Projekten miteinander musizieren, können sich in diesem Programm ganz aufeinander einlassen und Ihre gemeinsame Liebe zur Musik über stilistische Grenzen hinweg teilen.

HIER gibt es einen Vorgeschmack.