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Eine Veranstaltung aus der Reihe Literatur zur Zeit

Moderation: Wolfgang Frömberg

Nepal, 2001. Ein Mädchen lebt als wiedergeborene Göttin, eingesperrt in einem Tempel. Die Pilger, die sie täglich aufsuchen, sind ihr einziger Kontakt zur Außenwelt. Doch ihre Zeit als sogenannte »Kumari« läuft ab. Während ihr zu Ehren in ganz Nepal ein blutiges Opferfest gefeiert wird, bereiten maoistische Rebellen im Hinterland den Sturz des Königs vor. Ein Bürgerkrieg droht.

Auf dem Höhepunkt des Fests erreicht die junge Partisanin Rupa Rana mit einem entscheidenden Geheimauftrag die Hauptstadt Kathmandu. Auch Kronprinz Dipendra kehrt in seine Heimat zurück, den Kopf voll fremder Ideen und erfüllt von einem unerklärlichen Hunger. Ihre Wege kreuzen sich. Vom Ausgang ihrer verhängnisvollen Begegnung hängt ab, ob die Feiern mit einem Neuanfang oder einem Blutbad enden …
Ein packender, sprachmächtiger Roman über Liebe und Familie, Freiheit und Gehorsam und das Wagnis, in all dem Chaos das Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Frei nach den historischen Ereignissen um die Kindgöttin Kumari greift das Buch ein Thema auf, das noch nie als Roman erzählt wurde.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Specials »Pop, Literatur und Gesellschaft – Mind the Gaps« in der Reihe »Literatur zur Zeit«.

Mind the Gaps IV: Ein Roman und seine Gegenwart

Moderation: Wolfgang Frömberg

1995 erschien Marcel Beyers Roman »Flughunde« über den die Literaturkritikerin Sigrid Löffler damals schrieb, er mache »das Dritte Reich als Medien-Phänomen, als eine Erscheinungsform der akustischen Propaganda und Massensuggestion, zu seinem Thema, personifiziert in der sinistren Gestalt eines Akustikers … Karnau, das Horch-Ungeheuer, ist der fürchterlichste Roman-Unhold, seit Patrick Süskind in seinem Roman »Das Parfum« das Geruchsmonster Grénouille erfand, das die Menschen experimentell umbrachte, um ihnen die Gerüche zu rauben.«

Wir wollen mit dem Autor darüber sprechen, ob und wie ihn der Roman in den vergangenen 30 Jahren und bis heute selbst beschäftigt(e) – auch in Bezug auf die gesellschaftlichen Entwicklungen dieser Zeit. Marcel Beyer lebte zur Zeit des Erscheinens von »Flughunde« in Köln und schrieb u.a. für das Popmagazin Spex. Der Plattenspieler des ehemaligen Spex-Geschäftsführers ziert das originale Buchcover – und steht womöglich am Abend mit auf der Bühne.

Gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln, der Kunststiftung NRW und in Kooperation mit dem Kölner Literaturhaus.

Der dritte Abend des vierteiligen Literatur zur Zeit-Specials »Pop, Literatur und Gesellschaft – Mind the Gaps«. Gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln und der Kunststiftung NRW:

»Re:Writing Hi(s)story«

Moderation: Wolfgang Frömberg

Wir sprechen über die Romane der Autorinnen und über das Phänomen des Um- oder Neu- oder Andersschreibens von Werken der Kanonliteratur sowie über literarisches Empowerment von Figuren, die in der fiktionalen Verarbeitung zum Teil realer Begebenheiten erst ganz allmählich zu Wort kommen.  Nicole Flatterys Roman »Nichts Besonderes« wirft ein anderes Licht auf die (Kunst-)Geschichte, in dem sie eine unscheinbare Mitarbeiterin von Warhols Factory als Hauptfigur wählt.
Lea Ruckpaul antwortet mit »Bye Bye Lolita« literarisch auf Nabokovs Klassiker – das größte Missverständnis der Literaturgeschichte«.

Nicole Flattery, geboren 1990, lebt in Dublin. 2017 erhielt sie den White Review Short Story Prize, was zur Veröffentlichung ihres ersten Erzählbandes führte. »Zeig ihnen, wie man Spaß hat« erschien 2020 bei Hanser Berlin. »Nichts Besonderes« (2023) ist ihr Debütroman

Lea Ruckpaul, 1987 in Ost-Berlin geboren. Seit 2023 ist sie Ensemblemitglied des Residenztheaters München. Ihre ersten Texte entstanden für das Theater. Ihr Debüt »My Private Jesus« wurde 2023 am Düsseldorfer Schauspielhaus uraufgeführt und zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen. 2025 wird Lea Ruckpaul mit dem Kurt-Meisel-Preis ausgezeichnet. »Bye Bye Lolita« ist ihr erster Roman.

Der zweite Abend des vierteiligen Literatur zur Zeit-Specials »Pop, Literatur und Gesellschaft – Mind the Gaps«. Gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln und der Kunststiftung NRW:

»Was heißt das eigentlich … Kritik?«

Dietmar Dath und Hendrik Otremba stellen im Gespräch mit Svenja Reiner ihre neuesten Bücher vor. Darüber hinaus geht es auch um »kritische Fragen«: Diskutiert werden Möglichkeiten der Gesellschaftskritik im literarischen Schreiben, (möglicherweise) enger werdende Räume in der Kunst- und Kulturkritik.

Überhaupt: Was ist gute Kritik? Nach welchen Kriterien arbeitet sie? Welche Formen des Feedback haben die Autor*innen bereits bekommen – in Arbeitszusammenhängen, im Privaten. Welche Kritiken will man selbst lesen und hören? Und mit der Feier des Releases der dritten Ausgabe fragen wir: Ist Fan-Fiction, wie sie im Danke-Magazin erscheint, die leidenschaftlichste Form der Kritik?

Dietmar Dath, 1970 in Rheinfelden geboren, ist Autor, Journalist und Übersetzer. Spätestens seit seinem 2008 für den Deutschen Buchpreis nominierten Roman Die Abschaffung der Arten ist er einem großen Publikum bekannt. Foto: Jörg Steinmetz.

Hendrik Otremba, geboren 1984 in Recklinghausen, ist Schriftsteller, bildender Künstler und Sänger der Gruppe Messer. Außerdem arbeitet er als Dozent für Kreatives Schreiben und gelegentlich als Kurator. Als freier Journalist schreibt er sporadisch über Musik. Seine Malereien werden als Plattencover und in verschiedenen Magazinen veröffentlicht und ausgestellt.

Die Autor*innen stellen ihre aktuellen Bücher vor und unterhalten sich über Nerd- und Geek Culture. Eine Veranstaltung aus der Reihe Literatur zur Zeit

Moderation: Katharina Kwittiseeds Schmidt

Eine Veranstaltung aus der Reihe Literatur zur Zeit. Gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln.

»Nerd Girl Magic«

Ausgehend von persönlichen Erfahrungen seit der Kindheit widmet sich Simoné Goldschmidt-Lechner in »Nerd Girl Magic« der Nerd und Geek Culture aus nicht-weißer, nicht-männlicher Perspektive. Diskutiert wird das nerdy Coming-of-Age als Potential für gesellschaftlichen Widerstand und Wandel anhand verschiedener Beispiele. Diese reichen vom Magical Girl-Genre und seiner (scheinbar) inhärenten Queerness über Gaming Culture, Videospiele und den Kampf gegen den Ausschluss von Personen, die nicht weiß, männlich und cis sind, um Pen & Paper und alternative Realitäten, Fantasy und Sci-Fi bis hin zu Pro-Wrestling und der »großen Welle« aus Korea in den letzten Jahren mit K-Pop und K-Drama. Es geht um einen Zugang zu Nerd Culture für diejenigen, die Nerdiness nach wie vor abwerten, aber auch darum, dass Fandom schon immer von antiautoritären, widerständigen, female and non-white Strömungen durchzogen ist, dass Nerd Culture ein utopischer Rückzugsort sein kann für FLINTA, queere Menschen, BIPoC, neurodivergente Menschen und Arbeiter*innen. Dies alles wird eingebettet in eine detaillierte, intersektionale, erkenntnisreiche wie amüsante Analyse von Filmen, Serien, Spielen, Comics, Anime, Manga und Genreliteratur wie Sailor Moon, Buffy, Star Trek und auch Dark Academia. Es ist an der Zeit, das Bild des Nerds neu zu denken!

Simoné Goldschmidt-Lechner schreibt, übersetzt, interessiert sich für (queere) Fandoms online, Horror aus postmigrantischer Perspektive, Sprache in Videospielen und sprachlich Experimentelles. Seit 2022 Teil verschiedener Theater-, Performance- sowie Filmprojekte. Gibt das Literaturmagazin process*in mit heraus. 2022 erschien der Debütroman »Messer, Zungen«, 2024 das zweisprachige Buch »Ich kann dich noch sehen (an diesen Tagen)«, das mit dem Preis für das Buch des Jahres der Hamburger Literaturpreise ausgezeichnet wurde. Übersetzungen u. a. von »Against White Feminism« von Rafia Zakaria (2022), »Exponiert« von Olivia Sudjic (2023) und »Good Talk« von Mira Jacob (2022).

»Diebesgut«

Nach dem Abitur zieht Stefan nach Berlin, um eine Ausbildung als Bankkaufmann zu beginnen, doch seine Pläne scheitern schon kurz nach der Ankunft. Der Vermieter erscheint gar nicht erst zur Schlüsselübergabe und das windschiefe Haus entpuppt sich als Bruchbude, die bewusst dem Verfall preisgegeben wird, um die letzten Mieter zu vergraulen. Der einzige Lichtblick ist die Hausgemeinschaft, die gegen alle Widerstände zusammenhält: Herr Wischnewski, ein kulturbeflissener schwuler Lebenskünstler, wird für Stefan zu einer Vaterfigur. Lydia bringt ihre Tochter Emmy mit feministischen Esoterikveranstaltungen durch, während das lesbische Paar Martina und Hans alles handwerklich in Schuss hält – kein leichtes Unterfangen, denn die verlassenen Wohnungen bergen gruselige Hinterlassenschaften. Im Kellergewölbe graben Martina und Hans einen Tunnel ausgerechnet zu Stefans Ausbildungsbetrieb. Der Einbruch soll die Hausgemeinschaft mit genügend Geld versehen, um das Haus zu kaufen und die Luxussanierung zu verhindern. Der Rettungsplan entwickelt sich mithilfe einer waschechten Schatzkarte aus einem Schließfach im Tresor zu einer schrägen Schnitzeljagd quer durch Berlin.

Jasper Nicolaisen (*1979) ist Autor und systemischer Therapeut. Er mag kulturellen Schund und Schmutz, Boxen und die komplizierten Probleme anderer Leute. Sein erster Roman »Ein schönes Kleid« erschien 2016 im Querverlag. 2019 folgte dann der Roman »Erwachsen«. Mit Mann und Kindern lebt er in Berlin.



Pop, Literatur und Gesellschaft – Mind the Gaps – Die Geschichtenerzähler*innen machen weiter

Ein Special aus der Reihe Literatur zur Zeit. Gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln und von der Kunststiftung NRW.

Moderation: Wolfgang Frömberg

Wir eröffnen (quasi) die diesjährige Buchmesse mit dem Auftakt des vierteiligen Literatur zur Zeit-Specials »Pop, Literatur und Gesellschaft – Mind the Gaps«. Der Abend steht unter dem Motto »Die Geschichtenerzähler*innen machen weiter«, angelehnt an einen Text des vor 50 Jahren verstorbenen Rolf Dieter Brinkmann. Brinkmann wird heute als Pionier der deutschsprachigen Popliteratur bezeichnet, und als Wahlkölner hatte er einiges über diese Stadt zu erzählen.  Der Abend ist also Brinkmann gewidmet – ab ca 19 Uhr und während des Einlass läuft »The Last One«, eine einstündige Aufzeichnung seiner letzten Lesung in Cambridge 1975 –, soll aber keine auf ihn bezogene Rückschau sein. So stellt Marius Goldhorn seinen neuen Roman vor, Fatima Khan liest aus ihrem entstehenden Roman mit dem Arbeitstitel »Madonna in den Trümmern«. Vorhandene Popliteratur, Köln- und Gesellschaftsbezüge in diesen Arbeiten werden im Gespräch natürlich abgeklopft.

Marius Goldhorn wurde 1991 in Lahnstein geboren und ist Autor des Romans »Park« (Suhrkamp Verlag) und des Gedichtbandes »Yin« (Korbinian Verlag). Seine Erzählungen und Essays wurden in mehrere Sprachen übersetzt. 2025 erscheint sein zweiter Roman bei Kiepenheuer & Witsch.

Fatima Khan, 1987 in Bhola geboren, in Köln aufgewachsen, ist freie Autorin, Kuratorin und Moderatorin. Sie studierte Antike Sprachen und Kulturen – Klassische Literaturwissenschaft und Germanistik an der Universität zu Köln. 2018 war sie Initiatorin und Mitgründerin der q[lit]*clgn, des ersten feministischen Literaturfestival Deutschlands. Seit 2022 studiert sie Mediale Künste/Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien. Außerdem leitet sie seit 2024 im Auftrag des Literaturhauses Bonn bold, die neue Dachmarke für junge Literatur in NRW. Auf Einladung von Mithu Sanyal las sie bei den 49. Tagen der deutschsprachigen Literatur 2025. Sie schreibt Lyrik, Prosa, Essays und arbeitet derzeit an ihrem Debütroman “Madonna in den Trümmern”. Unter @fatum.khan sucht sie im Profanen nach dem Sakralen.

 

 

 



Moderation: Wolfgang Frömberg

Eine Veranstaltung aus der Reihe Literatur zur Zeit

Der ultimative Hochstaplerinnenroman zwischen Astroglamour und Angestelltenödnis

Carla Mittmann, einst hoffnungsfrohe Philosophiestudentin, hat ihr Leben in der Serviceabteilung einer Möbelfirma geparkt. Nebenher betreibt sie eine Horoskop-Website – aus Spaß, als Zuverdienst, Schicksalsglauben liegt ihr fern. Doch dann steht ein Schuhkarton vor ihrer Tür, darin zehntausend Dollar, Absender unbekannt. Sie ergreift die Chance, setzt alles auf eine Karte, steigt in großem Stil ins Astrobusiness ein – und da ist er endlich, der Erfolg. Schnell wird sie zur gefragten Starastrologin und bewegt sich in höchsten gesellschaftlichen Sphären, bis sie sich plötzlich nicht mehr sicher ist: Lenkt sie die Sterne oder lenken die Sterne sie? Ein brillanter, scharfsinniger Roman über die Lust der Verführung und die Sehnsucht nach kosmischer Ordnung in Zeiten der Krise.

Katja Kullmann, 1970 geboren, lebt als Schriftstellerin und Journalistin in Berlin. Für den Bestseller »Generation Ally. Warum es heute so kompliziert ist, eine Frau zu sein« erhielt sie 2003 den Deutschen Bücherpreis. Zuletzt erschien 2022 bei Hanser Berlin »Die Singuläre Frau«.

»Wie patriarchale Mythen uns bis heute prägen«
Eine Veranstaltung aus der Reihe »Literatur zur Zeit« in Kooperation mit dem Literaturhaus Köln. Moderation: Lars Fleischmann.

 

Humorvoll, schlagfertig, kämpferisch – Bestsellerautorin Rebekka Endler wagt sich in ihrem neuen Buch an die große Frage nach den Ursachen des Patriarchats und untersucht misogyne Mythen, die bis heute unser Denken und Handeln bestimmen. 

Die Erklärung «Männer und Macht» greift aus Rebekka Endlers Sicht viel zu kurz, und so fragt sie: Was bringt so viele Frauen dazu, auch heute noch von einem rettenden Märchenprinzen zu träumen?  Was steckt hinter der Mommy-Blogger-Welle und welche Funktion haben Frauenbilder wie Zicken, Witches, Bitches und It-Girls?

Indem sie sich mit der Kanonisierung in der Kunst beschäftigt und mit der Epoche der Romantik, mit sogenannten feministischen Wellen, Cancel Culture und Transfeindlichkeit, gelingt es ihr zu zeigen, dass es das Patriarchat wirklich gibt, wie wir alle Tag für Tag daran mitwirken, es am Laufen zu halten – und wie man es überwinden kann.  «Witches, Bitches, It-Girls» ist eine anekdotische Spurensuche, schlagfertig, humorvoll, kämpferisch und voll unerwarteter Erkenntnisse.

«Rebekka Endler erzählt […] mit Ironie und Humor von den unhinterfragten Ungerechtigkeiten im Alltag zwischen Frau und Mann.» NDR KULTUR über «Das Patriarchat der Dinge»

Rebekka Endler arbeitet als freie Autorin, Journalistin und Podcasterin. 2021 erschien ihr erstes Buch, Das Patriarchat der Dinge. Warum die Welt Frauen nicht passt.

 

 

 

Eine Veranstaltung aus der Reihe Literatur zur Zeit. Moderation: Linus Volkmann

Es ist der Sommer 2130, irgendwo im Norden Italiens. Die Malerin Esther und die Ingenieurin Thea leben zwei der besten Leben, die in jenen Jahren noch möglich sind. »Spes I« ist ein besonderer Ort für besondere Menschen; dass hinter den Dörfern ein fragwürdiges Konzept steckt, ist nur der Betreiberorganisation bekannt – noch.

Mit Gelassenheit und stillem Glück gehen die Bewohner:innen von Spes I ihren Leidenschaften nach, treffen an lauen Abenden andere Residents und genießen leichte Getränke. Die Atmosphäre im Dorf wird von einer Kuppel und einem Belüftungssystem einerseits, von Coachings und Achtsamkeit andererseits reguliert. Esther ist froh, hier, abgeschottet vom Schrecken der Außenwelt, leben und arbeiten zu dürfen. Ihre Gemälde, die stets zwei Sonnen zeigen, zählen zu den begehrtesten Kunstwerken der Gegenwart.

Nach der Ankunft von Cleo und Thomas, einem Kreativenpaar aus Berlin, kommt es zu Zwischenfällen und die Atmosphäre verändert sich. Bald erwacht Esther auf der Rückbank eines Wagens, der die Grenzen des Dorfes längst hinter sich gelassen hat. Sie ist in der Außenwelt, auf einer Mission mit ungewissem Ausgang. Oder gibt es doch eine Gewissheit?

Das Ende ist beruhigend ist ein Roman über Freundschaft, über Kreativität und darüber, wie hoffnungsvoll man in die Zukunft blicken kann und muss. Mit spielerischer Freude entwirft Carla Kaspari eine zugleich groteske und dramatische, spannende und unterhaltsame Utopie in der Dystopie.

Eine Veranstaltung aus der Reihe »Literatur zur Zeit«. Moderation: Wolfgang Frömberg

»Kurt Prödels hinreißender Debüt-Roman erzählt von dieser so besonderen Zeit, in der wir uns selbst suchen, um stattdessen dann die Welt zu finden. Und plötzlich ist jemand tot und die Kindheit vorbei – und dass man trotzdem auf jeder Buchseite lachen muss, ist natürlich auch ganz geil.« Benjamin von Stuckrad-Barre

Sommer 2011. Klapper ist sechzehn und hat die Sommerferien alleine vor seinem Computer verbracht. Am ersten Schultag kommt plötzlich Bär in seine Klasse – und setzt sich neben ihn. Groß, stark und absolut unbeeindruckt von sozialen Normen, ist sie die Einzige, die Klapper, den blassen Nerd mit langen Haaren und knackenden Gelenken, nicht wie einen Außenseiter behandelt. Und genau wie er liebt sie das Zocken. Klapper merkt immer mehr, dass er sich in Bärs Gegenwart unverwundbar fühlt. Doch während seine Gefühle genau wie ihre Freundschaft wachsen, steuern sie gemeinsam auf den Tag zu, der alles ändert. Die Erinnerungen an Bär und an das, was 2011 geschah, bringen Jahre später Klappers geordnetes Leben aus dem Takt.

Zitroneneistee, Counter-Strike, Kollegah-Punchlines – KLAPPER erzählt von Freundschaft, Verlust, toxischer Männlichkeit und davon, wie anstrengend das Erwachsenwerden zwischen Online- und Offline-Realitäten ist. Eine eindringliche, fesselnde und liebevolle Geschichte über eine lebensverändernde Begegnung.

»So berührend, so lustig, so absurd, und so gut geschrieben. Die Geschichte  von Klapper und Bär ist ein Schatz.« Caroline Wahl

Kurt Prödel, geboren 1991 und aufgewachsen in Nordrhein-Westfalen, ist Künstler und Autor. Er drehte Rap-Musikvideos, produzierte Hörbücher und trat in der Late-Night-Show Studio Schmitt auf. Er ist Schlagzeuger der Punkband The Screenshots. KLAPPER ist sein literarisches Debüt. Er lebt und arbeitet in Köln.

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