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Linus Eppinger (Gitarre), Nicolai Daneck (Klavier), Doug Weiss (Bass), Jorge Rossy (Schlagzeug)

Linus Eppinger ist ein junger Jazzgitarrist und lebt in Amsterdam. Sein Stil wurzelt tief in der Blues orientierten Tradition von Jazzgitarristen wie Wes Montgomery, George Benson und Peter Bernstein. Für sein Debütalbum „Leaning In“ hat er neben dem jungen Pianisten Nicolai Daneck eine Rhythmusgruppe verpflichtet, die an Qualität und Prestige kaum zu übertreffen ist: Jorge Rossy, der sich vor allem als Mitglied des Brad Mehldau Quartetts zu einem der

einflussreichsten Schlagzeuger seiner Generation getrommelt hat und Doug Weiss, der seit den 90er Jahren als einer der wichtigsten Bassisten in New York gilt und unter anderem Lee Konitz, Al Foster und Chris Potter regelmäßig begleitet hat. Der so unaufhaltsame wie entspannte Beat und die kreativen musikalischen Entscheidungen der beiden kreieren das perfekte Fundament für Linus’ eingängige, melodische Improvisationen. Nicolai Daneck überzeugt am Piano mit geschmackvoller Begleitung, eleganten Linien und einem

tadellosen Gefühl für Rhythmus und Swing. Mittlerweile tritt die Band mit Darryl Hall (Gewinner der Thelonious Monk Competition 1996) am Bass auf, der während der zweiten Hälfte der Release Tour im Sommer 2022 für Doug Weiss eingesprungen war.



Joscho Stephan (Gitarre), Raffael Müller (Rhythmus- und Sologitarre), Julia Hornung (Kontrabass)

Wie kein anderer prägt Joscho Stephan mit seinem Spiel den modernen Gypsy Swing: Mit seinem authentischen Ton, mit harmonischer Raffinesse und rhythmischem Gespür, vor allem aber mit atemberaubender Solotechnik hat sich Stephan einen herausragenden Ruf in der internationalen Gitarrenszene erspielt. Wie kein anderer versteht er es, aus der Vielzahl der aktuellen Gypsy Swing Adaptionen herauszustechen, indem er neben zahlreichen Interpretationen der bekannten Klassiker des Genres den Gypsy Swing mit Latin, Klassik und Rock verbindet. Hier zeigt sich Stephans Stärke als kreativer Visionär. Und das begeistert das junge und alte Konzertpublikum gleichermaßen. Joschos Youtube-Version von „Hey Joe“ hat mittlerweile die 3- Millionen-Marke geknackt. Sein Debütalbum „Swinging Strings“ wurde 1999 vom amerikanischen Fachmagazin „Guitar Player“ zur CD des Monats gewählt. Das renommierte „Acoustic Guitar Magazine“ feierte Joscho Stephan bereits 2004 als Garanten für die Zukunft der Gypsy-Jazz-Gitarre. Für die CD „Guitar Heroes“ konnte er 2015 Gitarrengrößen wie Bireli Lagrène, Stochelo Rosenberg und Tommy Emmanuel als Gäste gewinnen. Die 2018er Produktion „Paris – Berlin“ erschien als limitiertes „Direct to Disc“ Vinyl, aufgenommen in den legendären Hansa Studios (wo u.a. David Bowies „Heroes“ entstand). Insgesamt 4 Alben von Joscho wurden für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert. Inzwischen ist Joscho selbst ein gefragter Gast und wirkte unter anderem auf den aktuellen Alben von Peter Kraus und Daniel Hope mit.
Auch in den USA begeisterte er mit Konzerten u.a. in Nashville, Chicago, San Francisco, Detroit oder im legendären Jazzclub Birdland und im Lincoln Center in New York. Auf dem australischen Kontinent tourte Joscho Stephan mit Tommy Emmanuel.

Karolina Strassmayer (Altsaxophon, Flöte, Altflöte), Drori Mondlak (Schlagzeug), David Friedman (Vibraphon), Josh Ginsburg (Bass)

KLARO! verbindet die Lyrik der europäischen Klassik und Folklore mit der rhythmischen Kraft des amerikanischen Jazz und der harmonischen Raffinesse der zeitgenössischen Musik. Der musikalische Bogen spannt sich von kraftvoll, spritzigen Grooves zu poetischen Balladen und explosivem Swing. Egal in welchem Genre sich die Musiker von KLARO! bewegen, ihre Musik ist stets voller Passion, Neugier und Lebenslust.

Heiner Schmitz (Saxophon), Simon Oslender (Hammondorgel), Alexander Lipan (Gitarre), Alex Parzhuber (Drums) 

Weiners Heihnacht Vol.2 

Weihnachtsjazz – mal ganz anders…Etwas angeschrägt, ein bisschen überbesinnlich und doch irgendwie schon weihnachtlich. Dazu hat Jazzkantine-Saxofonist und WDR-Jazzpreisträger Heiner Schmitz in Zusammenarbeit mit Deutschlands Tasten-Shootingstar Simon Oslender viele bekannte Weihnachtstitel auf den Kopf gestellt und einen jazzig-funkelnden Anstrich verpasst. Und während der Zuhörer noch rätselt, welch christlich-abendländisches Gesangsgut sich hinter Titeln wie „Gin im Kelch“, „Oh, Dur, Höfliche“, „Let it flow“ oder „Das Pferd ist weg“ verbirgt, grooven und improvisieren die vier Musiker festlichst ab. Fromme Partners in durchaus auch mal besinnlicher Crime sind dabei der Bielefelder Saitenvirtuose Alexander Lipan sowie der bayrische Schlagzeuger Alex Parzhuber.



Release-Konzert: »Devotion« (Third Man Records)

Muriel Grossmann (Saxophon), Radomir Milojkovic (Gitarre), Abel Boquera (Hammondorgel), Uros Stamenkovic (Schlagzeug)

Die in Paris als Kind österreichischer Eltern geborene Saxophonistin und Komponistin Muriel Grossmann lebt seit 2004 auf Ibiza und leitet das gefeierte Muriel Grossmann Quartett mit Radomir Milojkovic (Spanien) an der Gitarre, Abel Boquera (Spanien) an der Hammond B3 Orgel und Uros Stamenkovic (Kanada) am Schlagzeug. Die Entwicklung von Muriel Grossmanns Arbeit mit den Traditionen des spirituellen Jazz lässt sich in ihren zahlreichen Alben schlüssig nachvollziehen. Auch mit ihrem letzten Album „Universal Code“ greift die Saxophonistin tief in jene musikalischen Praktiken ein, die das Transzendente in einem Sinne evozieren, der am ehesten mit der späten Musik von John Coltrane verbunden ist. Obwohl Muriel Grossmanns Werk – darunter Platten wie Golden Rule, Reverence, Quiet Earth, Union und Universal Code – die Kernelemente des spirituellen Jazz enthält, hat Grossmanns Musik diese Grenzen überschritten und den spirituellen Jazz in seine nächste Runde gebracht und im 21. Jahrhundert weiterzuentwickeln. Muriels Musik hat eine Individualität, die von internationalen Kritikern und Autoren als „zeitlos schön“, „innovativ transzendierend“ und „unglaublich kraftvoll“ beschrieben wurde, eine ergreifende Mischung aus spirituellem Jazz mit starkem Groove und klarer Verbindung zum Soul Jazz …. Muriel Grossmanns Musik vermittelt abwechselnd meditative Ruhe und ekstatische Ausdruckskraft, ohne nach braver Jazz-Orthodoxie zu streben. Die Geschlossenheit, die das Quartett im Laufe der Jahre aufgebaut hat, unterstreicht die inbrünstigen, lebendigen Kompositionen. Das ist der echte Jazz, der einen einmal durchbläst, der den Zuhörer glauben lässt, dass Freude und Frieden möglich sind, sogar universell. Das ist das einzig Wahre. Großes Zeug, gewaltig, meisterhaft, aber nicht ernsthaft – dafür klingt es zu mühelos, zu selbstverständlich in seinem Können, echte Könner kennen keinen Snobismus, sie ziehen die Massen in ihre wunderbare Extrawelt, in der jeder dabei sein kann. Die Instrumente bewerfen sich gegenseitig mit Leckerbissen, die Soli machen es unmöglich, still zu sitzen. … überwältigt von diesem Groove, dieser Verbindung mit (Nicht-)Dingen, die jenseits der eigenen Kontrolle und Konstruktionen liegen, aufsteigend zu einer Freiheit im Geiste und zeitlos. Das ist das einzig Wahre. Die Art von Musik, die einen den Kopf schütteln lässt wie „BOY, was ist gerade passiert? Seht Muriel Grossmann und sterbt, Leute. Muriel und ihre Band wurden bereits zu Veranstaltungen wie Duc des Lombard, Paris Jazz Festival, Sonic City Festival, Le Guess Who? Festival, We Jazz Festival, We Out Here Festival, Porgy & Bess, 30CC Schouwburg Leuven, Trans Musicales und viele mehr eingeladen, was ihren Einfluss in der Welt des Jazz vergrößert.



Fola Dada (Gesang), Martin Sasse (Piano), Walfried Böcker (Kontrabass), Dominik Raab (Drums)

Das Martin Sasse Trio präsentiert die Deutsche-Nigerianische Ausnahme-Sängerin Fola Dada. Sie ist Preisträgerin des Deutschen Jazz Preis 2022 in der Kategorie „Vokal National“. Die gebürtige Stuttgarterin ist in verschiedenen Genres wie Jazz, Blues, Reggae, Latin, House, Pop & Soul zu Hause. Sie arbeitet u.a. mit Helmut Hattler, der SWR Big Band, den Souldiamonds und ist europaweit auf diversen Festivals und großen Konzerthäusern vertreten. Ihre Vielseitigkeit ist auch auf Alben der Söhne Mannheims als auch bei Joy Denalane zu hören. Im letzten Jahr erschien ihr erstes Soloalbum „Earth“, was in zahlreichen Fachzeitschriften mit sehr viel Lob belohnt wurde. Bei CDStarts heißt es: „ Mit „Earth belegt Fola Dada, dass sie endgültig zur Jazz-Elite gehört.

Fredi Gebhardt (Gitarre), Sven Jungbeck (Gitarre), Volker Kamp (Bass)

Fredi Gebhardt war Gast auf Sven Jungbecks Scheibe »invites«. Er hat bereits mit Größen wie Wawau Adler, Joscho Stephan und dem französisch-rumänischem Star-Geiger Costel Nitescu gespielt.

Im Duo wurden Jungbeck und Gebhardt letztes Jahr zum Midwest Swingfestival nach Madison (USA) eingeladen und spielten im Sommer 2022 ihre erste größere US-Tour.

Gebhardt verbindet in seinen Improvisationen den traditionellen Stil Django Reinhardts mit Einflüssen der Avantgarde. Am Bass wird Volker Kamp zu hören sein, mit dem Jungbeck seit 2017 weltweit im Joscho Stephan Trio zusammenspielt.

Freuen Sie sich auf einen Abend im Sinne der Jazzgitarre!

Rich Perry (Saxophon), Glenn Zaleski (Piano), Alex Goodman (Gitarre), Johannes Felscher (Bass), Mareike Wiening (Drums/Kompostion)

Sechs Jahre hat die Schlagzeugerin und Komponistin Mareike Wiening in New York gelebt und gearbeitet. Sie hat einen Masterabschluss der NYU im Studiengang „Schlagzeug Performance“ abgelegt und viele Auftritte als Sidewoman absolviert. In New York hat sie 2014 auch eine Band gegründet, mit der sie ihre eigenen Kompositionen spielt. Inzwischen ist die gebürtige Fränkin nach Deutschland zurückgekehrt. Sie lebt in Köln und unterrichtet an der Musikhochschule in Zürich. Doch ihr transatlantisches Musikbündnis besteht weiterhin, und mit ihm hat sie nun ein zweites gemeinsames Album vorgelegt. Es heißt „Future Memories“. Das ist eine schöne Metapher für die Gegenwart. Die gestaltet das Quintett, immer wenn es zusammentrifft, auf der Basis von Mareike Wienings melodiestarken Kompositionen im intuitiven musikalischen Austausch. Eloquent und variantenreich gehen die Musiker*innen aufeinander ein in einem spielerischen Fluss, in dem Improvisation und Komposition geschmeidig ineinander fließen. Starke Solist*innen sind in diesem Quintett vertreten – wobei Mareike Wiening selbst den Fokus darauf richtet, rhythmische Basis- und Impulsgeberin zu sein mit einem besonderen Augenmerk auf die Klangfeinheiten, die man auch und gerade auf dem Schlagzeug herausarbeiten kann. Mit dem 1955 geborenen, amerikanischen Tenorsaxophonisten Rich Perry hat die Band eine Vaterfigur, aber doch vor allen Dingen einen grandiosen Jazz-Stilisten in ihrem Line-up. Seit seinen Anfängen im Thad Jones/ Mel Lewis Orchestra in New York Mitte der 70er Jahre besticht Rich Perry mit seinem seelenvollen Ton und seinem ebenso leidenschaftlichen wie harmonisch hochspannenden Spiel, das er herrlich leuchtend immer in den Gesamtklang seines musikalischen Umfelds einbettet. Virtuos und vielfarbig ausgestaltet wird das von Gitarrist Alex Goodman und Pianist Glenn Zaleski, die den üppigen Tonkosmos ihrer Instrumente eng und effektvoll verzahnen, und vom, in Nürnberg geborenen und seit fast 20 Jahren in New York lebenden Bassisten Johannes Felscher.



Die King Georg Bigband

Heinz Dieter Sauerborn, Paul Heller, Andi Maile (Saxofone), Wim Both, Ruud Breuels (Trompeten), Günter Bollmann, Uli Plettendorff (Posaunen), Jürgen Neudert (Tenorhorn), Richie Hellenthal (Tuba), Ingo Senst (Bass), Jörg Achim Keller (Schlagzeug und Arrangements), Billy Test (Piano)

DREAMBAND! – mit diesem Wort beschrieb er vor 2 Jahren die handverlesene Besetzung seiner KING GEORG 12 vor der Premiere – bevor dann die Pandemie diesem spannenden Projekt nach nur einem Auftritt ein jähes Ende bereitete. Nun wird die Konzertreihe endlich wieder aufgenommen, beginnend am Mittwoch, 21.9.2022. Der Arrangeur und langjährige Chefdirigent der Big Bands des hr und NDR wird für die monatlichen Konzerte der Band regelmäßig neue Musik schreiben, die immer am dritten Mittwoch eines Monats von diesem All-Star-Ensemble des deutschen Big Band Jazz uraufgeführt wird. Originalkompositionen und Bearbeitungen von Standards, die Platz für die hervorragenden Solisten des Ensembles lassen, in denen sich die swingende Rhythmusgruppe frei entfalten kann und in deren Ensemblesound sich die Energie einer Big Band mit der Flexibilität einer Combo, die Schärfe der heißesten Bands mit der samtigen Geschmeidigkeit der coolsten verbindet. „A new sound is born!



Robert Summerfield (Gesang), Lars Duppler (Piano), Christoph Möckel (Saxophon)

Ein intimes Tribute-Album an Joni Mitchell, mit Stimme, Piano und Saxophon. „Joni“ ist ein warmes Album mit leisen Neueinspielungen großer Songs –geschaffen für Club und Wohnzimmer gleichermaßen.„Songs are like tattoos“ sind die ersten Worte, die Robert Summerfield auf dem Album „Joni“ singt.Sie entstammen dem Song „Blue“, ursprünglich 1971 für Joni Mitchells Album selben Namens aufgenommen. Die kanadische Singer/Songwriterin, gerade 27 Jahre alt, war damals dabei, eine Liebesgeschichte zu verarbeiten, auf eine Weise, für die sie bald zu Weltruhm kommen sollte: unbarmherzig offen, und doch poetisch gefiltert.Bestimmte Lieder sind so bedeutsam, sie prägen sich nicht bloß ein. Sie sind nicht einfachnur im Kopf, sie werden eins mit unseren Körpern, bleiben mit ihnen beim Älterwerden verbunden, als wären sie in die Haut geritzt. Roberta Joan Mitchell, geboren 1943, hat etliche solcher Meisterwerke komponiert. Robert Summerfield und Lars Duppler haben nun acht davon für ihr Cover-Album „Joni“ neu eingespielt.„Jonis Melodien sind einzigartig“, sagt Robert. „Unvorhersehbar! Und nicht leicht zu singen, jedenfalls nicht so, dass es an ihre Natürlichkeit herankommt. Herausfordernd war vor allem die Interpretation ihrer sehr besonderen Phrasierung, die sie einsetzt, um ihrer Bildwelt gerecht zu werden.“Robert Summerfield unternimmt gar nicht erst den Versuch, Joni Mitchell kopieren zu wollen. Der Deutsch-Amerikaner hat sich in den Zehnerjahren einen Namen als wandelbarer Sänger mit souligem Touch gemacht, tourte mit Trompeter Nils Wülker, schrieb Filmmusiken und Songs für Produzent:innen und Vokalist:innen. Der studierte Jazzsänger bekam die Idee für das Cover-Projekt während eines Gespräches mit Freund Erich Zawinul. Erich, der 2021 verstorbene Sohn von Keyboarder Joe Zawinul, erzählte von Treffen von Weather Report und Mitchell und half Robert bei der Songauswahl. „Joni“ ist ein leises, reduziertes Album: jazzig, ohne Jazz-Idiomen zu verfallen, und poppig, ohne zu vereinfachen. Mit Lars Duppler hat sich Robert einen kongenialen Mitstreiter gesucht. Der deutsch-isländische Jazzpianist und der nuancierte Sänger kennen sich noch von gemeinsamen Touren mit Nils Wülker.„Die Art, wie Lars mit Raum und Zeit umgeht, ist außerordentlich“, so Robert. „Auch seine Voicings sind einzigartig. Wir wollten keine Veränderungen an Jonis Harmonien vornehmen –die sind perfekt. Deshalb war es uns wichtig, mit bestehenden Akkorden respektvoll, aber so einfallsreich wie möglichumzugehen.“ „Joni“ wurde im April 2021 im Kölner Salon de Jazz aufgenommen, auf drei Songs spielt Denis Gäbel Saxophon.Jazzmusikerinnen und -musiker haben Joni Mitchell schon immer ob ihrer brillanten Kompositionen und komplexen Arrangements geliebt. Robert Summerfield und Lars Duppler treten nun einen Schritt zurück. Auf „Joni“, werden Joni Mitchells Songs nicht verjazzt, sondern ihr verletzlicher Kern freigelegt. 

 „Unser Ziel war eine Platte, die man auch künftig als aufrichtig bezeichnen kann“, sagt Robert. Das ist zweifellos gelungen –so warm und intim klang der Sänger noch nie. Das Duo lässt sich Zeit, setzt Pausen, und stellt Roberts sanfte, leicht raue Stimme in den Vordergrund. Der Ton ist balladesk, doch es gibt auch Überraschungen: aus der melancholischen Ballade „Blue“ wird ein Gospel.„Joni“ ist eine zeitlose Platte längst nicht nur für Jazzheads. Ein Late-Night-Album, das Robert Summerfield als eine bedeutende Stimme in Europa etabliert.„Hey Blue, here is a song for you“, sang Joni Mitchell 1971. Das Album „Joni“ nun ist nicht bloß für Blue aka James Taylor, dem einst das Stück gewidmet war. Sondern für uns alle, die wir mal „blue“ sind. Und ein bisschen Wärme, Anteilnahme und Poesie gebrauchen können.