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»How Deep Is The Ocean«

Warum heute dieser Song: Er  gehört zu den Jazz-Standards, geschrieben von Irving Berlin im Jahr 1931. Viele werden die Melodie kennen, die von etlichen Jazz-Künstler*innenn eingespielt wurden. Ich favorisiere an dieser Stelle die Variante mit Bill Evans am Piano und Lee Konitz am Altsaxophon (hier in einer Aufnahme mit Niels-Henning Orsted Pedersen am Bass und Alan Dawson an den Drums aus dem Jahr 1965 in Kopenhagen). Die Aufnahme stammt aus der großen Zeit von Evans und Konitz in der Entwicklung  vom Cool Jazz zum Modern Jazz. Und damit darf ich mich an die 70er Jahre und mein Live-Erlebnis eines Konzerts in Berlin erinnern – und dies außerdem gerade in Gedenken an Lee Konitz, der im April 2020 im Alter von 92 Jahren an den Folgen einer Covid19-Infektion verstarb.

Konitz  war ein wesentlicher »Cool-Innovator«, vielleicht neben Lennie Tristano, und wunderbarer Saxophonist des Modern Jazz. Ihm zu Ehren, der bis ins hohe Alter auch durch Europa tourte, hier noch eine Konzertaufnahme aus dem Jahr 2012 in Burghausen.

https://www.youtube.com/watch?v=5a1LAPLlo_U

Bill Evans verdient natürlich einen eigenen Beitrag, deshalb kein weiteres Wort zu diesem großartigen Pianisten. Stattdessen lieber Beispiele für andere Aufnahmen von »How Deep Is The Ocean« in sehr unterschiedlichen Versionen :

Diana Krall:

Chet Baker & Paul Desmond:

Charlie Parker:

Miles Davis:

Scott Hamilton:

Ella Fitzgerald:


Jochen Axer, Unterstützer des King Georg und über die Cologne Jazz Supporters Förderer vieler weiterer Jazz-Projekte, stellt hier jeden Sonntag einen seiner Favoriten vor.