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2021, Tangible Music

Der Tenorsaxofonist Stefan Karl Schmid zählt zu den talentiertesten jüngeren Komponisten und Arrangeuren Deutschlands. Schon beim exzellenten Vorgängeralbum »Pyjama« waren alle Kompositionen von ihm, arrangiert für Oktett-Besetzung. Diesmal steht sein Trio mit Bassist David Helm und Schlagzeuger Thomas Sauerborn im Vordergrund, bei einigen Stücken mit Gästen. In dieser kleineren Besetzung kommt die Schönheit von Schmids Saxofonton noch stärker zur Geltung, schlank, ohne Vibrato, ausdrucksstark. So ist es kein Zufall, dass die einzige Fremdkomposition des Albums, »Background Music«, vom amerikanischen Cool Jazz-Saxofonisten Warne Marsh stammt, dessen Sound einige Ähnlichkeit zu Schmids hatte. Das Album beginnt mit Schmids »Fimmtán« und Helms runden Basstönen. Über Sauerborns dynamischem Rhythmus bläst Schmid die schöne Melodie, die seine isländische Familienseite erkennen lässt. Das etwas gemächlichere »Clinomania« lässt Trompeter Bastian Stein abwechselnd mit Schmid über dem aufregenden Rhythmus von Helm und Sauerborn solieren. »Not Awake Yet« ist eine Ballade, bei der Pianist Pablo Held Wärme unter Schmids Saxofon injiziert. Posaunistin Shannon Barnett, in deren Band Schmid schon seit langem spielt, trägt in »Tulpa« zum Rhythmus unter Schmids Solo bei, bevor beide ausgedehnte melodische Soli spielen. Das Album endet mit »Happy« genauso, wie der Name sagt. 

Text: Hans-Bernd Kittlaus

Dennis Freischlad

Musiker*innen, Künstler*innen, DJs und andere Kulturschaffende unterhalten sich anhand von zehn ausgewählten Platten über ihre Musikleidenschaft und ihr Leben.

Erste Folge: Hermes Villena im Gespräch mit dem Schriftsteller und Weltreisenden Dennis Freischlad.

Mit diesem Song von Billy Page und dem gleichnamigen Album aus dem Jahr 1965 wurde Ramsey Lewis mit einem Schlag bekannt, kassierte einen Grammy und erreichte Platz 2 der Pop(!)-Charts in den USA. Mag sein, dass dieser Erfolg der Grundwar dafür, dass er sich danach immer mehr dem Pop- und Rhythm ’n’ Blues-Bereich zuwandte. Später entwickelte er dann den sogenannten Ramsey-Lewis-Swing, um sich dann auch wieder dem Gospel zu widmen. Lewis, der 1935 geboren ist, steht insofern insgesamt für einen Smooth-, Pop- und Souljazz. Sein erster Erfolg »The In Crowd«, dessen ursprüngliche Aufnahme mit Clubatmosphäre ich sehr gelungen finde, hat die Zeit überdauert – hier eine weitere Aufnahme mit dem agilen 82jährigen Ramsey Lewis selbst  aus dem Jahr 2017 (Las Vegas) – und natürlich immer noch ein Publikumsrenner.

Die Melodie war 1965 zeitlich parallel mit Text vorgetragen worden, nämlich von Dobie Gray:

I’m in with the in crowd, I go where the in crowd goes
I’m in with the in crowd and I know what the in crowd knows
Anytime of the year, don’t you hear? Dressing fine, making time
We breeze up and down the street, we get respect from the people we meet

They make way day or night, they know the in crowd is out of sight
I’m in with the in crowd, I know every latest dance
When you’re in with the in crowd, it’s so easy to find romance
Any time of the year, don’t you hear? If it’s square, we ain’t there

We make every minute count, our share is always the biggest come out
Other guys imitate us, but the original is still the greatest, in crowd
Any time of the year, don’t you hear? Spendin’ cash, talkin’ trash
I’ll show you a real good time, come on with me
Leave your troubles behind

I don’t care where you’ve been, you ain’t been nowhere
Till you’ve been in
With the in crowd, with the in crowd, in crowd

Der Textinhalt zeigt, schon seit langem gibt es das »In-People-Phänomen«, aktuell damals wie heute.

Der Song ist auch später immer wieder zu Ehren gekommen. Vielleicht ist die heute bekannteste Version diejenige von Gregory Porter, der 2013 die Melodie mit etwas ergänztem Text auf seine unnachahmliche Weise interpretierte. 


Jochen Axer, Unterstützer des King Georg und über die Cologne Jazz Supporters Förderer vieler weiterer Jazz-Projekte, stellt hier jeden Sonntag einen seiner Favoriten vor.

King Georg Klubbar meets Dublab. Die DJ-Sets unserer Reihe.

Hermes Villena

»Die musikalische Reise führt uns in den Norden, Osten, Süden und Westen, durch fünf Kontinente und sechs Jahrzehnte. Die Epochen und Genres sind vielfältig, dennoch ist deutlich die Verbindung der einzelnen Songs zu spüren: ihre musikalischer Ausdruck der Grenzenlosigkeit und Zeitunabhängigkeit. Enjoy the trip!« (Hermes Villena)


Tracklist
Jazz, Experimental, Minimal, Classic & Folk Musik aus fünf Kontinenten (1963 – 2020 )

Matthew Halsall –  Salute to the Sun , UK 2020 
Orphan Fairytale – Gallerina Waltz, Belgien  2020
Pedro Santos –  Desengano Da Vista, Brasil 1968
Adele Sebastian –  Desert Fairy Princess, USA 1981 
Abdullah Sami –  Afrikan Samba, USA 1978
Maarja Nuut & Sun Araw – Lily Fadeth Not (auf 45), Estonia 2020 
Sean McCann, Matthew Sullivan, Alex Twomey – Bird, USA 2020 
Rob Mazurek / Exploding Star Orchestra – A Wrinkle In Time Sets Concentric Circles Reeling‎, USA 2020 
Geschrieben von Yanis Varoufakis, gesungen von Luljeta Çipa, Valentina Gerdhuqi, Violeta Gerdhuqi, Zaharulla Koka, Polite Merkuri, Eglanda Prifti, Vojsava Zenelaj – Albanien 2016 
Maleem Mahmoud Ghania with Pharoah Sanders – La Allah Dayim Moulenah, Marokko 1993
Alice Coltrane & Joe Henderson – Fire, USA 1974 
Cannonball Adderley Sextet – Brother John, USA 1963
Andrew Pekler, Onaseuse / Crespo / Rica de Oro , Deutschland 2019 
Anna And Elizabeth – Irish Patriot, USA 2018 
Mamman Sani Abdoulaye – Five Hundred Miles, Niger 1984 
Münchener Studioorchester- Salamat Malan, Deutschland 1979
Joshua Abrams ,USA 2010
Yusef Lateef – Sister Mamie, USA 1964 
Takeo Moriyama ‎– East Plants, Japan 1983



2019, AMP

Der junge Schlagzeuger Frederik Villmow legt mit »Live In Copenhagen« sein Debütalbum vor, aufgenommen im Montmartre Klub im Februar 2019. Villmow stammt aus einer sehr musikalischen Familie im Kölner Raum und lebt und studiert seit 2015 in Trondheim, Norwegen. Seine Band, ein hochkarätiges internationales Ensemble, spielt Straight Ahead Jazz vom Feinsten, den man als Postbop einordnen kann. Es sind gleich zwei Saxofonisten dabei, der Schwede Tomas Franck, der schon lange in Dänemark lebt und zu den ausdrucksstärksten Tenor-Stimmen Skandinaviens gehört, sowie der junge Berliner Saxofonist Marc Doffey, der sich glänzend neben Franck behauptet. Das Album beginnt mit Villmows Komposition »The Case Of Steven Avery« und inspirierten Soli der Saxofonisten über dem heftig swingenden Rhythmusfundament von Villmow und dem norwegischen Bassisten Julian Haugland. Der dänische Pianist Carl Winther zeigt sogleich seine Klasse als Solist. Nach dieser fast 10-minütigen Tour de Force gönnt die Band dem Zuhörer mit Villmows „Sunset“ eine Ruhepause. Den Standard »Skylark« leitet Haugland mit melodischem Bass-Solo ein, dann soliert einer der Saxofonisten (leider ist nicht dokumentiert welcher) über Hauglands Bass-Begleitung. In Francks Stücken »Intuitive Matter« und »Blues Steps« nehmen die beiden Saxofonisten das Heft energisch gemeinsam in die Hand, bevor die CD mit der Ballade »A Nightingale Sang In Berkeley Square« endet. Villmow ist ein beeindruckendes Debüt gelungen, das Lust auf mehr macht.

Text: Hans-Bernd Kittlaus

Hanna Kopke

Unser wöchentlicher Podcast über das Leben, die Musik und alles, was dazugehört.

15. Folge: Jochen Axer im Gespräch mit der Autorin Hanna Kopke (»Seifenblase«).

 

Duke Ellington, John Coltrane  und Elvin Jones (1962)

In a Sentimental Mood« ist eine Jazzkomposition von Duke Ellington aus dem Jahr 1935, die er im selben Jahr mit seinem Orchester aufnahm (siehe weiter unten).  Der Text wurde später von Irving Mills und Manny Kurtz für die Melodie geschrieben. 

Laut Duke Ellington, der über die Entstehung seiner Lieder gerne Anekdoten erzählte, komponierte er das Stück auf einer Party. Einer von Ellingtons Freunden bekam Streit mit zwei Frauen – und um die Stimmung zu beruhigen, spielte Ellington Klavier und komponierte spontan das Lied.Der Song wurde von Beginn an durch verschiedene Künstler adaptiert.  Meine  Lieblingsversion entstand erst 1962, als Ellington eine  deutlich veränderte Version zusammen mit John Coltrane (und Elvin Jones) aufnahm. Vielleicht war Coltrane auch genau der richtige Partner. 

»Ich spielte Klavier, als ein anderer unserer Freunde Ärger mit zwei Mädels  hatte. Um sie zu besänftigen, komponierte ich dies an Ort und Stelle, wobei  auf jeder Seite des Klaviers ein Mädchen stand.«

Duke Ellington

Allerdings steht die Textversion mit Sarah Vaughn und deren großartiger Stimme in nichts nach. 

Sarah Vaughn (voc)  Mundell Lowe (guitar) and George Duvivier (double bass). 

Und zu diesem gefühlvollen Liebeslied gehört dann hier der Text mit einer eigenen deutschen Übersetzung

In a sentimental mood
I can see the stars come through my room 
While your lovin’ attitude
 Is like a flame that lights the gloom 

On the wings of every kiss 
Every kiss, every kiss 
Drifts a melody so strange and sweet 
In the sentimental bliss you make my paradise 
My paradise complete 

Rose petals seem to fall 
It’s all like a dream to call you mine
 To call you mine 
My heart’s a lighter thing 
Since you made this night a thing divine

In a sentimental mood 
I’m within a world, so heavenly 
For I never dreamt that you’d, you’d be lovin’ sentimental 
You’d be loving sentimental me 

Rose petals seem to fall 
It’s all like a dream to call you mine 
My heart’s a lighter thing 
Since you made this night a thing divine, divine

 In a sentimental mood 
I’m within a world, so heavenly 
For I never dreamt that you’d be lovin’ sentimental 
Sentimental, sentimentally

In einer sentimentalen Stimmung
Kann ich die Sterne durch mein Zimmer kommen sehen 
Während deine liebevolle Haltung
Wie eine Flamme ist, die die Dunkelheit erhellt 

Auf den Flügeln eines jeden Kusses 
jeden Kusses, jeden Kusses
Driftet eine Melodie so fremd und süß 
In der sentimentalen Glückseligkeit machst du mein Paradies 
Mein Paradies komplett 

Rosenblüten scheinen zu fallen 
Es ist alles wie ein Traum, dich mein zu nennen,
Dich mein zu nennen
Mein Herz ist ein leichteres Ding 
Seit du diese Nacht so göttlich  gemacht hast

In einer sentimentalen Stimmung 
Ich bin in einer Welt, so himmlisch 
Denn ich hätte mir nie träumen lassen, dass du mich sentimental  lieben  würdest
Mich sentimental lieben würdest

Rosenblüten scheinen zu fallen 
Es ist alles wie ein Traum, dich mein zu nennen 
Mein Herz ist ein leichteres Ding 
Seit du diese Nacht so göttlich gemacht hast, göttlich 

In einer sentimentalen Stimmung 
Bin ich in einer Welt, so himmlisch 
Denn ich hätte mir nie träumen lassen, dass du so sentimental lieben würdest 
Sentimental, gefühlvoll

Ellington verstand  den Song  als »ein Stück über seine eigene Melancholie«.  Und damit gehört auch noch die großartige Version des Trompeters Chet  Baker aus dem Jahr 1989  in die hier aufgeführte Reihe:

Zur Vervollständigung hier auch noch die Ausgangsversion mit der Duke Ellington Band aus dem Jahr 1931:


Jochen Axer, Unterstützer des King Georg und über die Cologne Jazz Supporters Förderer vieler weiterer Jazz-Projekte, stellt hier jeden Sonntag einen seiner Favoriten vor.

King Georg Klubbar meets Dublab. Die DJ-Sets unserer Reihe.

Eradj Yakubov


»Diese Auswahl an Musik ist entstanden aus der Erfahrung der Durchlese von ›More Brilliant Than The Sun‹, einem faszinierenden, radikalen und kompromisslos afrofuturistischen Werk der britische Kritiker, Theoretiker und Filmemacher Kodwo Eshun.

Ich bin vor über einem Jahrzehnt auf das Buch gestoßen, motiviert durch ein aufkeimendes Interesse an Jungle und Bassmusik und den Arbeiten von Eshuns Kohorte (Simon Reynolds, Mark Fisher); seine Studien über Black Music und die Arbeit daran, die sonischen, historischen und politischen Beziehungen zwischen Jazz, Hip-Hop, Techno, Jungle und mehr herauszuarbeiten, hatten eine prägende Wirkung darauf, wie ich diese Musiken sehe.« (Eradj Yakubov)

Tracklist + Buchzitate 

George Russell – Electronic Sonata for Souls Loved b

»The 2 versions of composer George Russell’s Electronic Sonata for Souls Loved by Nature, from ’68 and ’80, are auditions of jazz augmented for the unknown hazards of inner space. In the Cybernetic Age, jazz must move through the centre of the cyclone, implode and be reassembled as electromagnetic dub. Instead of invoking jazz as an art, a beautiful soul which defies the military industrial complex, Russell technologizes jazz until it becomes an art-industrial complex«


Sun Ra And His Myth Science Arkestra – Celestial FantasyRahsaan Roland Kirk – Volunteered SlaverySun Ra And His Myth Science Arkestra – When Angels Speak Of LoveMiles Davis – Pangaea (Excerpt)Sun Ra – Moon Dance

Roland Kirk – Blacknuss

»…Black Atlantic Futurism. Whether it’s the Afro Futurist concrete of George Russell and Roland Kirk, the Jazz Fission of Teo Macero and Miles Davis, the World 4 Electronics of Sun Ra and Herbie Hancock, the Astro Jazz of Alice Coltrane and Pharoah Sanders, the cosmophonic HipHop of Dr Octagon and Ultramagnetic MCs, the post-HipHop of The Jungle Brothers and Tricky, the Spectral Dub of Scientist and Lee Perry, the offworld Electro of Haashim and Ryuichi Sakamoto, the despotic Acid of Bam Bam and Phuture, the sinister phonoseduction of Parliament’s Star Child, the hyperrhythmic psychedelia of Rob Playford and Goldie, 4 Hero and A Guy Called Gerald, Sonic Futurism always adopts a cruel, despotic, amoral attitude towards the human species.«


Herbie Hancock – NobuUnderground Resistance – Amazon
Sun Ra And His Myth Science Arkestra – Next Stop Mars

»Traditionally, the music of the future is always beatless. To be futuristic is to jettison rhythm . The beat is the ballast which prevents escape velocity, which stops music breaking beyond the event horizon. The music of the future is weightless, transcendent, neatly converging with online disembodiment. Holst’s Planet Suite as used in Kubrick’s 2001, Eno ‘s Apollo soundtrack, Vangel’s Blade Runner soundtrack: all these are good records – but sonically speaking, they’re as futuristic as the Titanic, nothing but updated examples of an 18th C sublime.«



Miles Davis – Rated XJungle Brothers – Blahbludify4 Hero – Terraforming4 Hero – Wrinkles In TimeRoni Size – DownGoldie – Sea Of Tears Part 24 Hero – Mr. Kirk’s NightmareDJ Hype & The Ganja Kru – Super Sharp Shooter (DJ Zinc)

Mark One – Stargate 92

»To talk of the ‘future of computer music’ immediately presumes an academic composer-scientist locked into a prewar model of top-down official science. But Breakbeat science is the runaway future of computer music, in which alphanumerical sound escapes from the lab, replicating across bedroom studios in a series of covert operations. Breakbeat science is the secret technology of gene-splicing sound, the unofficial science of rhythmhacking the break until it becomes a passage into the drumtrip and the drumtrick, an escalation of rhythmic timbreffects. As Dego McFarlane of 4 Hero explains: ‘You end up with a sound that’s like a 6th-generation sample, completely different to what you started with.«


Loefah – Jazz LickSun Ra And His Myth Science Arkestra – The Idea Of It AllGeorge Russell – Electronic Sonata for Souls Loved by Nature (Excerpt)

2020, JazzSick Records

Obwohl Richie Beirach schon von 2000 bis 2014 als Professor für Jazz -Klavier in Leipzig tätig war und seitdem in der Pfalz lebt, war er lange Zeit nicht sehr präsent auf deutschen Bühnen. Das hat sich glücklicherweise geändert durch das Engagement seines Schlagzeugers und Managers Christian Scheuber. Ein besonders überzeugendes Konzert vom März 2019 in der Düsseldorfer Jazzschmiede ist auf diesem Doppel-Album festgehalten. Die acht Stücke bieten eine Reihe von Highlights. Altsaxofonist Reiner Witzel brilliert mit seiner Komposition »Northern Fields« mit schönem Ton und kreativer Improvisation, gibt aber auch Beirach Gelegenheit zu einem durchdachten Solo über Oetz’ wohlgesetzten Basstönen, das aus der Ballade einen Swinger macht. Scheubers schöne Komposition »So Far So Near« leitet Oetz mit einem sehr melodischen Bass-Solo ein. Die Standards »Softly As In A Morning Sunrise« und »You Don’t Know What Love Is« zelebrieren die vier jenseits aller Klischees. Seine Komposition »Leaving« gestaltet Beirach balladesk, Oetz bringt ein stimmungsvolles Bass-Solo ein. Beirachs »New Blues Burn« swingt dann wieder heftig mit Beirach in Hochform über dem federnden Rhythmus von Oetz und Scheuber, bevor Witzel abhebt zu einem mitreißenden Solo. Richie Beirach sag: »Ich bin jetzt 72. Ich will nur noch spielen.« Ja, bitte!

Text: Hans-Bernd Kittlaus

Caris Hermes

Unser wöchentlicher Podcast über das Leben, die Musik und alles, was dazugehört.

14. Folge: Wolfgang Frömberg im Gespräch mit der Bassistin Caris Hermes.