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A Love Letter To The Windy City

Die Migration von über sechs Millionen Afroamerikanern aus ländlichen Gebieten in die Industriestädte des Nordens Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts ist als Great Migration bekannt und wird von einigen Musikhistorikern als das Ereignis bezeichnet, das den Jazz zu dem gemacht hat, was wir heute kennen. Unter den vielen Städten, die zu einem “Zufluchtsort” für diejenigen wurden, die vor den Jim Crow-Gesetzen fliehen mussten, war auch Chicago!

Und während viele immer von NY als der Hauptstadt des Jazz sprechen, ist und bleibt für mich die “Wind City” meine Jazz-Hauptstadt. Von Labels wie Delmark Records bis zur International Anthem Recording Company, vom afro-futuristischen Sun Ra, der Pianistin Amina Claudine Myers, dem Schlagzeuger Hamid Drake, über Nicole Mitchell, Joshua Abrams, Jeff Parker, Young Guns wie Angel Bat Dawid und Isiah Collier bis zu lebenden Legenden wie The Art Ensemble of Chicago, Kahil El Zabar oder Ari Brown: Modal, Soul, Free und Avantgarde Jazz aus der Stadt des Windes!

Oder um den einflussreichen Vibraphonisten Roy Ayers zu zitieren:

“Where you gonna go
How you gonna feel
Who you gonna know
What you gonna say
Each and every day
Chicago, Chicago
Chicago where can I go
Chicago, Chicago”.

EINTRITT FREI

Mit Hermes. Infos folgen.

 

Vokalkünstler, Sänger und Komponist, ein Allrounder, bekannt durch sein »Don´t worry, be happy« aber Jazzer mit einer beeindruckenden Sangestechnik, enormen Stimmumfang und Imitator verscheidenen Instrumente. DJ JoJa stellt die Bandbreite seiner Kunst zusammen.

Eintritt frei

William Allen »Count« Basie zählt zu den erfolgreichsten Big Band Leitern aller Zeiten und führte sein Orchester über etwa 50 Jahre nahezu durchgängig. Außerdem arbeitete er gelegentlich auch als Pianist und Organist. Hans-Bernd Kittlaus feiert Count’s 120. Geburtstag mit Aufnahmen aus seiner gesamten Karriere.

Was ist eigentlich Funk Jazz? DJ JoJa kredenzt Beispiele von Level42, The Crusaders, Stanley Clarke, George Duke, Maceo Parker, Ramsey Lewis, Defunkt, The Headhunters (mit Herbie Hancock), Billy Cobham, Grover Washington, Jr., Tom Browne und Steve Gadd Band.

2000 Kompositionen, hunderte Jazz-Standards, im Zeitraum 1927 bis 1972, sein Vermächtnis ist nicht nur der Bigband-Swing, sondern auch sein Leben und seine Persönlichkeit… meher als an einem Abdne zu bewältigen ist. DJ JoJa sucht Musik Beispiele einer herausragenden Karriere im Jazz heraus.

Brazilian Classics and Neues

Samba, Bossa Nova. Salsa, Gilberto Joao, Antonio Carlos Jobim, Astrud Gilberto – Melancholie und Rhythmus – Vincius de Moraes, Baden Powell – Jazz zum Genießen, Träumen, Zucken… Tanzen… und zum Start zwei  neue 2024iger Alben von Conexao Berlin: Vagabundo und Quadro Nuevo: Happy Deluxe

Eintritt frei

In dem kontinuierlichen Strom von Jazz-Neuerscheinungen verpasst man oft hörenswerte Alben. Hans-Bernd Kittlaus bringt Stücke aus den interessantesten Alben der letzten Monate zu Gehör.

Heute Abend erwartet euch ein vierstündiges Programm mit Schwerpunkt auf europäischem Jazz: Viele zeitgenössische Musiker:innen aus Großbritannien wie Shabaka Hutchings, Emanative, Camilla George oder Alina Bzhezhinska (um genau zu sein, Alina lebt nur in Großbritannien, kommt aber aus der Ukraine) sowie zahlreiche skandinavische Künstler:innen wie Organic Pulse Ensemble, Oiro Pena oder Amalie Dahl’s Dafnie. Aber wir blicken auch in die Vergangenheit und hören Musik von Schwergewichten wie den Deutschen Monika Linges, Joe Haider und Jutta Hipp, dem Polen Andrzej Trzaskowski, dem Italiener Marco Di Marco, der Belgierin Francy Boland, dem französischen Trio Georges Arvanitas oder den Engländern Ian Carr und Don Randell… und natürlich vielen unbekannten Namen, die leider im Laufe der Geschichte unter dem Radar geblieben sind.

Und da der europäische Jazz ohne den afroamerikanischen nicht vorstellbar ist, tauchen auch immer wieder Kooperationen oder Covers von transatlantischen Künstler:innen auf.

Eintritt frei

Der Sänger und Trompeter Chet Baker – kaum jemand verkörpert so sehr überragende musikalische Qualität mit einem schwierigen »turbulenten« Leben, eine immer deutlich hervortretende Melancholie mit einem glasklaren Sound – DJ JoJa würdigt einen der ganz großen des Jazz.

Eintritt frei